Programme
An der Ludwig-Maximilians-Universität München werden aktuell 30 strukturierte Promotionsstudiengänge und -programme angeboten. Darüber hinaus kooperiert die LMU auf Promotionsebene mit anderen Institutionen.
Informationen zu den Bewerbungsfristen und -modalitäten können der jeweiligen Website entnommen werden.
Geistes- und Kulturwissenschaften
- Formen von Prestige in Kulturen des Altertums (DFG-GRK 1144)
- Funktionen des Literarischen in Prozessen der Globalisierung (DFG-GRK 1733)
- Linguistisches Internationales Promotionsprogramm (LIPP) "Sprachtheorie und Angewandte Sprachwissenschaft"
- Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa"
- Promotionsprogramm Altertumswissenschaften (PAW)
- Promotionsprogramm Buddhismus-Studien (DAAD IPID)
- Promotionsprogramm der Neueren und Neuesten Geschichte (ProMoHist)
- Promotionsprogramm des Departments Kunstwissenschaften (ProArt) (DAAD IPID)
- Promotionsprogramm Empirische Sprachverarbeitung (ESP)
- Promotionsprogramm Mittelalter- und Renaissancestudien
- Promotionsprogramm Umwelt und Gesellschaft
- Promotionsstudiengang Literaturwissenschaft (ProLit)
- Religiöse Kulturen im Europa des 19. und 20. Jahrhunderts (DFG-IGRK 1542)
- Textualität in der Vormoderne (Elitenetzwerk Bayern)
Sozial- und Wirtschaftswissenschaften
Naturwissenschaften und Medizin
- CHROMATIN - Aufbau und Vererbung von Struktur und Genaktivität (DFG-SFB TR5 Integriertes Graduiertenkolleg)
- Graduate School Life Science Munich: From Molecules to Systems (DAAD IPID)
- Graduate School of Systemic Neurosciences (DFG-GSC 82)
- Integrated Analysis of Macromolecular Complexes and Hybrid Methods in Genome Biology (DFG-GRK 1721)
- Leukocyte Trafficking (DFG-SFB Integriertes Graduiertenkolleg)
- NanoBioTechnology (Elitenetzwerk Bayern)
- Oligonukleotide in Zellbiologie und Therapie (DFG-GRK 1202)
- Orientierung und Bewegung im Raum (DFG-GRK 1091)
- Promotionsprogramm International Health (CIH-LMU Center for International Health)
- Protein Dynamics in Health and Disease (Elitenetzwerk Bayern)
- RECESS - Regulation und Evolution zellulärer Systeme (DFG-IGRK 1563)
- Statistik: Theorie und Methoden empirischer Modellierung
- Teilchenphysik im Energiebereich neuer Phänomene (DFG-GRK 1054)
- THESIS - Complex Processes in the Earth: Theory, Experiment, Simulations (Elitenetzwerk Bayern)
International Max Planck Research Schools (IMPRS) unter Beteiligung der LMU
- IMPRS for Competition and Innovation – Legal and Economic Determinants
- IMPRS for Molecular and Cellular Life Sciences: From Biology to Medicine
- IMPRS on Advanced Photon Science
- IMPRS for Astrophysics
- IMPRS on Elementary Particle Physics
Helmholtz Graduate School unter Beteiligung der LMU
Marie Curie Initial Training Networks (ITN) unter Koordination/Beteiligung der LMU
(DFG-Graduiertenkolleg 1144)
Profil: Ziel des Graduiertenkollegs ist die Erforschung von Prestige, von Ansehen, im weitesten Sinne: als gesellschaftliches, wirtschaftliches, religiöses, rechtliches und ästhetisches Phänomen. Dazu werden detaillierte Untersuchungen der sozialen und kulturellen Faktoren und Zusammenhänge durchgeführt, bei denen Prestige eine Rolle spielt. Darüber hinaus widmen sich die Forschungsarbeiten der Kommunikation über "Verleihung" und "Besitz" von Prestige und über die Erfüllung der mit Ansehen verbundenen Erwartungen sowie der Darstellung von Prestige in schriftlichen und materiellen Medien. Neben der sozialen soll dabei insbesondere auch die kulturelle Komponente von Prestige in das Blickfeld rücken.
Die Projektleiter des Kollegs rekrutieren sich aus den unterschiedlichen Fächern, die sich mit antiken Kulturen Europas, des Vorderen Orients und Asiens beschäftigen.
(DFG-Graduiertenkolleg 1733)
Profil: Das Graduiertenkolleg untersucht die Funktionen des Literarischen in Globalisierungsprozessen aus einer von der Antike bis zur Gegenwart reichenden historischen Perspektive. Im Zentrum der Untersuchung stehen die Verfahren, mit denen die Literatur kulturelle, ökonomische und politische Dynamiken der Globalisierung darstellt, modelliert, reflektiert, kritisiert sowie nicht zuletzt mitgestaltet. Doktoranden und Postdoktoranden werden dabei von Betreuern unterstützt, deren Untersuchungsfeld Literaturen u.a. in deutscher, englischer, französischer, japanischer, russischer, spanischer, schwedischer und türkischer Sprache umfasst. Das Studienprogramm stellt die literatur- und globalisierungstheoretischen Grundlagen bereit und schafft Foren zur intensiven Diskussion im Kreis der Promovenden und Betreuer des Kollegs ebenso wie mit Gastwissenschaftlern, auch aus sozialwissenschaftlichen Disziplinen.
"Sprachtheorie und Angewandte Sprachwissenschaft"
Profil: Der Promotionsstudiengang LIPP bietet ein forschungsorientiertes, systematisch strukturiertes betreuungsintensives Lehrprogramm, das einen Abschluss des Promotionsstudiums nach drei Jahren ermöglicht. Das Programm ist interdisziplinär ausgerichtet. Über 20 Hochschullehrer vertreten ein breites und vielfältig vernetztes Spektrum theoretischer Positionen, methodologischer Ansätze und Praxisbezüge. Schwerpunkte der wissenschaftlichen Projekte sind allgemein sprachwissenschaftliche, vergleichende und einzelsprachbezogene Fragen (synchron und historisch), Diskurse und Texte in ihren institutionellen Zusammenhängen und gesellschaftliche Wirkungsbezüge von Sprache. Mit Vorlesungen, Symposien, Workshops, Gastvorträgen, Tutorien und dem Doktorandenkolloquium steht den Promovierenden ein reichhaltiges Lehrprogramm offen, das von den am Programm beteiligten Hochschullehrern gemeinsam getragen wird. Das Programm unterstützt aktiv Promotionen im Cotutelle-Verfahren.
Profil: Im Promotionskolleg "Polen und Deutschland im modernen Europa" werden Forschungen zur Geschichte, Kultur und Politik Deutschlands und Polens insbesondere im Hinblick auf ihre gegenseitigen Beziehungen gefördert. Dabei werden transnationale Einflüsse zwischen den beiden Ländern und der europäische Bezugsrahmen der Geschichte und Gegenwart Polens und Deutschlands besonders beachtet. Das umfangreiche Forschungsprogramm des Kollegs bietet den Promovierenden die Möglichkeit, ihre Dissertationsprojekte in einem internationalen und interdisziplinären Austausch durchzuführen.
Profil: Das Promotionsprogramm Altertumswissenschaften (PAW) vereinigt die altertumswissenschaftlichen Kompetenzen der am Münchner Zentrum für antike Welten (MZAW) beteiligten Fächer aus insgesamt sieben Fakultäten (Katholische und Evangelische Theologie, Rechtswissenschaften, Geschichte, Philosophie, Kulturwissenschaften sowie Sprach- und Literaturwissenschaften). Ziel des PAW ist die Qualitätssteigerung der Promotion durch gezielte Förderung individueller Begabungen und fachlicher Kompetenzen, durch Elemente zur wissenschaftlichen Qualifizierung sowie durch ein strukturiertes Betreuungskonzept. Die Problemstellungen, methodischen Ansätze und sachlichen Ergebnisse der verschiedenen teilnehmenden Dissertationsprojekte werden von Anfang an mittels begleitender interdisziplinärer Lehrveranstaltungen in umfassendere theoretische und historische Zusammenhänge eingeordnet. Zusätzlich bietet ein regelmäßig stattfindendes Kolloquium einen engen Austausch der Teilnehmer untereinander und mit den Lehrenden.
Profil: In diesem Promotionsprogramm werden spezifische buddhismuskundliche Themen auf der Grundlage eines breiten Fächerspektrums bearbeitet. Als Kooperationsprojekt der Fächer Indologie, Japanologie, Religionswissenschaft, Sinologie und Tibetologie verbindet das Programm philologische, philosophische, historische sowie religions- und kulturwissenschaftliche Fragestellungen. Forschungsorientierte Lehrveranstaltungen werden durch Workshops und Lehrpraktika sowie Veranstaltungen zum Erwerb überfachlicher Schlüsselqualifikationen ergänzt, so dass die wissenschaftliche und kommunikative Kompetenz der Absolventen gestärkt wird. Die Doktoranden werden durch Mentorenteams intensiv betreut. Daneben soll die Einbindung der Doktoranden in interdisziplinäre und internationale Netzwerke ihre berufliche und wissenschaftliche Weiterentwicklung fördern.
Profil: ProMoHist strebt an, die Promovierenden der Neueren und Neuesten Geschichte (16.–20. Jahrhundert) systematischer und zielgerichteter auf eine Forschungslandschaft vorzubereiten, die seit einiger Zeit durch eine beträchtliche Pluralisierung der theoretischen Ansätze, Methoden und inhaltlichen Perspektiven gekennzeichnet ist. Das Programm möchte die methodisch-theoretischen Kompetenzen der Promovierenden stärken, ihre Eigeninitiative als selbständig forschende Historiker fördern und ihre Leistungen nach außen sichtbar machen. Im Zentrum von ProMoHist steht die Dissertation: von ihrer Konzipierung über die erforderlichen Forschungen in Archiven und Bibliotheken bis zur Fertigstellung. Durch die gezielte Förderung in einem strukturierten Programm gestaltet sich die Promotionsphase planbarer und effizienter. Das gemeinsame Engagement in einer Gruppe eigenständig forschender Promovierender trägt dazu bei, wissenschaftliche Potenziale voll auszuschöpfen und weiterzuentwickeln. ProMoHist unterstützt seine Teilnehmer bei der Antragstellung für Stipendien und Drittmittelprojekte und legt Wert auf ihre Vernetzung mit Forschungseinrichtungen im In- und Ausland. Im Rahmen von Doktorandenkolloquien und -tagen, Oberseminaren, Workshops und Summer Schools erhalten die Promovierenden Gelegenheit, fachspezifische Qualifikationen auszubauen, Ergebnisse zu diskutieren und ihre Einbindung in die Fachwelt zu intensivieren.
Profil: Das interdisziplinäre Promotionsprogramm ProArt des Departments Kunstwissenschaften mit den Fächern Kunstgeschichte, Kunstpädagogik, Musikwissenschaft, Musikpädagogik und Theaterwissenschaft bietet einen forschungsorientierten und systematisch strukturierten Rahmen für Promovierende der Kunstwissenschaften. Leitgedanke des Promotionsprogramms ProArt ist die Einsicht, dass die Künste zunehmend im Zeichen einer Entgrenzung und wechselseitigen Befruchtung stehen. Diese teilweise kontrovers diskutierten Entwicklungen betreffen nicht nur die künstlerische Praxis, sie prägen auch die wissenschaftliche Erforschung von Kunst, Musik, Theater und Film.
Das auf diese Entwicklungen ausgerichtete Lehrangebot wird von den beteiligten Hochschullehrern gemeinsam durchgeführt. In regelmäßig stattfindenden Kolloquien, Symposien und Workshops wird den Promovierenden die Möglichkeit gegeben, ihre Forschungen vorzustellen und zu diskutieren.
Profil: Das Promotionsprogramm Empirische Sprachverarbeitung (ESP) verknüpft die Fächer Computerlinguistik, Computationale Statistik, Medieninformatik sowie Phonetik und Sprachverarbeitung. In diesen Fächern werden Theorie und Methodologie zunehmend empirisch fundiert. Es ist das Ziel von ESP, die bereits bestehenden wechselseitigen Beziehungen synergetisch zu nutzen und zu erweitern.
ESP ist konzipiert als ein forschungsorientiertes, systematisch strukturiertes Promotionsprogramm. In regelmäßig stattfindenden Kolloquien, Workshops und Symposien mit Gastdozenten können die Promovierenden ihre Forschung präsentieren und diskutieren. International renommierte Hochschullehrer und Nachwuchswissenschaftler, eine Vielzahl forschungsrelevanter Sprachkorpora, die engmaschige Vernetzung in Forschungs- und Entwicklungsprojekten sowie die ausgezeichnete Infrastruktur bieten exzellente Promotionsbedingungen.
Profil: Mittelalter und Renaissance werden an der LMU in einer für Deutschland einmaligen fachlichen Vielfalt erforscht. Das fakultätsübergreifende Promotionsprogramm des Zentrums für Mittelalter- und Renaissancestudien (ZMR) soll es dem wissenschaftlichen Nachwuchs erleichtern, sich frühzeitig in die anregende Forschungslandschaft in München zu integrieren. Es wird von Hochschullehrern aus den Literatur-, Sprach-, Geschichts-, Kunst-, Musik- und Rechtswissenschaften sowie der Archäologie und Philosophie getragen und bietet den Teilnehmern flexible Strukturen, die eine eigenständige Forschungsarbeit fördern und die Umsetzung des Promotionsprojekts innerhalb von drei Jahren ermöglichen sollen. Elemente der praktischen Weiterqualifizierung sind dabei ebenso vorgesehen wie ein breites Angebot an fachspezifischen und interdisziplinären Modulen. Die speziell auf die Erfordernisse der Promovierenden zugeschnittenen Veranstaltungsformen garantieren den regelmäßigen, intensiven Austausch untereinander und mit den betreuenden Hochschullehrern. Workshops und Tagungen, die mit Gästen und kooperierenden Institutionen im In- und Ausland durchgeführt werden, ergänzen das Programm und unterstützen die internationale Vernetzung.
Profil: Die vielschichtigen Zusammenhänge zwischen Umwelt und Gesellschaft können nur auf einer interdisziplinären Basis erforscht werden. Das Promotionsprogramm Umwelt und Gesellschaft richtet sich deshalb an Graduierte aus den Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften, die sich mit Fragestellungen im Bereich Natur – Kultur – Umwelt befassen. Im Rahmen des Programms erwerben die Promovierenden die Fähigkeit, komplexe natürliche und soziale Vorgänge in ihrer Genese und ihren Wechselwirkungen zu verstehen. Das Promotionsprogramm bündelt die Expertise von universitären und außeruniversitären Einrichtungen der Umweltforschung in München. Institutionell ist es an das von der LMU und dem Deutschen Museum getragene Rachel Carson Center for Environment and Society angebunden. Das anregende Forschungsumfeld, die intensive Betreuung und die Möglichkeit, sich international zu vernetzen, bieten sehr gute Promotionsbedingungen.
Profil: Der Promotionsstudiengang Literaturwissenschaft wird von sämtlichen literaturwissenschaftlichen Fächern der LMU getragen und bietet einen strukturierten und forschungsorientierten Rahmen für literaturwissenschaftliche Promotionen. Die beteiligten Hochschullehrer vertreten zugleich ein breites wie auch vielfältig vernetztes Spektrum theoretischer Positionen und methodologischer Ansätze. Der interdisziplinäre Zuschnitt zielt darauf ab, die Literaturwissenschaft als eine kultur- und medienwissenschaftliche Basisdisziplin zu profilieren. Zugleich soll die fächerübergreifende Zusammenarbeit das Gespräch nicht nur zwischen den verschiedenen Einzelphilologien, sondern ebenso zwischen verschiedenen literaturwissenschaftlichen Theoriekulturen wie zwischen dominant text-, medien- oder theoriebezogenen Forschungsrichtungen befördern.
(Internationales DFG-Graduiertenkolleg 1542)
Profil: Das Internationale Graduiertenkolleg will einen grundlegenden Beitrag zur historischen, religionswissenschaftlichen und theologischen Klärung des Verhältnisses von Religion und Moderne leisten. Die Forschungsvorhaben orientieren sich an der Leitfrage, wie religiöse Kulturen auf die wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und kulturellen Veränderungen seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert reagierten und diese ihrerseits prägten. Zentrale Themenkomplexe sind der Wandel religiöser Systeme unter den Bedingungen der Moderne, der Widerstreit von Wissenschaft und Religion, das Verhältnis zwischen Religion und europäischen Nationalismen, Religion in der Stadt sowie die Wechselbeziehungen zwischen Religion und Geschlecht. Wegen der intensiven Kooperation mit der Prager Karls-Universität liegt der regionale Fokus auf Mittel- und Osteuropa.
(Elitenetzwerk Bayern - Doktorandenkolleg)
Profil: Das Doktorandenkolleg befasst sich mit den spezifischen Konstitutionsbedingungen, Erscheinungsformen, Funktions- und Verwendungsweisen von Texten der europäischen Vormoderne von der Antike bis zur Aufklärung. Unter Einbezug von Methoden einer kulturwissenschaftlich erneuerten Textwissenschaft soll deren signifikante Andersartigkeit gegenüber der Textualität einer durch Rationalismus, Empirismus und Aufklärung initiierten Moderne erschlossen werden.
Profil: Das Promotionsprogramm Learning Sciences ist das zentrale Ausbildungsprogramm des Munich Center of the Learning Sciences (MCLS).
Die Learning Sciences sind ein multidisziplinärer Forschungsbereich, dessen Forschungsperspektiven von der Medizin über Neurowissenschaften, Psychologie, Pädagogik, Betriebswirtschaftslehre und Soziologie bis hin zur Informatik reichen. Fokussiert wird dabei auf Bedingungen, Prozesse und Ergebnisse des Lernens.
Das Doktorandenprogramm bietet den Teilnehmern ein strukturiertes Kurs- und Seminarprogramm, Vorträge international renommierter Gastwissenschaftler, regelmäßig stattfindende Forschungskolloquien sowie überfachliche Weiterqualifizierungsveranstaltungen. Es richtet sich an herausragende Absolventen mit einem ausgeprägten Interesse am Forschungsbereich Learning Sciences. Vorausgesetzt werden sehr gute Methodenkenntnisse und Forschungserfahrung. Die Unterrichtssprache ist Englisch.
Profil: Die Munich Graduate School of Economics (MGSE) bietet ein anspruchsvolles dreijähriges Promotionsprogramm in englischer Sprache für herausragende, hochmotivierte Nachwuchswissenschaftler.
Die Doktoranden erhalten eine gründliche Ausbildung in fortgeschrittenen Methoden der Ökonomie. Mitglieder der MGSE werden in ein stimulierendes Forschungsumfeld integriert, das sich aus engagierten und renommierten Wissenschaftlern der Fakultät sowie einem großen Netzwerk von Forschungseinrichtungen zusammensetzt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Bewerbung ist ein überdurchschnittlicher Master- oder Diplomabschluss in Wirtschaftswissenschaften oder einem nahe verwandten Fach.
(Integriertes Graduiertenkolleg DFG-SFB TR5)
Profil: Im Sonderforschungsbereich SFB TR5 untersuchen 14 Arbeitsgruppen der LMU und des Helmholtz Zentrums München grundlegende Prinzipien der Chromatinstruktur, Genregulation und Zellkernarchitektur. Der interdisziplinäre Charakter des SFB mit Arbeitsgruppen aus den Bereichen molekulare Virologie, Zellbiologie, Strukturbiologie und Biochemie bietet eine breite Basis für anspruchsvolle Doktorarbeiten. Das integrierte Graduiertenkolleg (PhD-TM) führt die Doktoranden frühzeitig an eine Vielzahl unterschiedlicher Fragestellungen in diesem Forschungsgebiet heran und trägt dazu bei, ihren wissenschaftlichen Horizont zu erweitern und fachübergreifende Denkweisen zu fördern. Dabei wird neben der eigenen Forschungsarbeit besonderer Wert auf das Qualifizierungsprogramm gelegt. Dieses umfasst neben einer SFB-eigenen Seminarreihe, speziellen Methodenworkshops und Softskills-Trainings auch jährliche Höhepunkte wie die PhD Retreats oder Minisymposien. Die Doktoranden werden dabei aktiv an der Gestaltung und Organisation des Programms beteiligt.
Profil: Die Graduate School Life Science Munich (LSM) ist ein international ausgerichtetes Promotionsprogramm in den Lebenswissenschaften. Hochqualifizierte und -motivierte Doktoranden bearbeiten hier mit modernsten Methoden aktuelle biologische und biochemische Fragestellungen. Das Programm wird in englischer Sprache durchgeführt und vermittelt ein umfassendes wissenschaftliches Training. Die experimentelle Arbeit wird ergänzt durch die Teilnahme an Seminaren, Summer Schools, Trainings zu Schlüsselkompetenzen und internationalen Konferenzen. Das Promotionsprogramm ist offen für Absolventen mit einem Master-/Diplomabschluss und für Bachelorabsolventen, die einen Fast Track anstreben. Die Betreuer sind Mitglieder der Fakultät für Biologie und der Fakultät für Chemie und Pharmazie.
(DFG-Graduiertenschule 82)
Profil: Die Graduate School of Systemic Neurosciences bietet ein klar strukturiertes und intensiv betreutes integriertes internationales Master- und PhD-Programm für eine neue Generation von Neurowissenschaftlern. Doktoranden erhalten nicht nur die Möglichkeit, neue Ansätze und Methoden zu entwickeln, sondern gewinnen gleichzeitig ein tiefgreifendes Verständnis für den theoretischen wissenschaftlichen Hintergrund sowie die Komplexität des Forschungsgebietes. Basierend auf einer soliden Kenntnis der molekularen und zellulären Grundlagen der Neurobiologie sollen die Teilnehmer tieferes Wissen über Neuron-Neuron-Interaktionen (synaptische Übertragung sowie die Dynamik von Entwicklung und Funktion), die Dynamik von Neuron-Glia-Interaktionen, die Gesetzmäßigkeiten der Informationsübertragung in einfachen und komplexen Schaltkreisen einzelner Hirnzentren sowie die Interaktion verschiedener Hirnzentren erlangen. Die angebotenen Kurse und Forschungsthemen beinhalten eine große Bandbreite experimenteller Techniken und theoretischer Ansätze. Da die Neurowissenschaften zunehmend an Bedeutung für unser eigenes Selbstverständnis und für die Gesellschaft gewinnen, greifen Forschung und Ausbildung innerhalb der Graduate School auch philosophische und ethische Fragen auf.
(DFG-GRK 1721)
Profil: Das Graduiertenkolleg hat das Ziel, Struktur und Mechanismen komplexer makromolekularer Systeme in der Genombiologie zu entschlüsseln. Durch die Integration verschiedener Bereiche der Lebenswissenschaften soll eine neue Ebene von Struktur-Funktion-System-Analysen erreicht werden. Bislang getrennt voneinander arbeitende Disziplinen der strukturellen Proteinforschung, der computergestützten Biochemie sowie fortgeschrittener Bildgebungsmethoden werden zusammengeführt, um Nachwuchswissenschaftler auf dem sich entwickelnden Gebiet der Hybridmethoden auszubilden.
Das innovative Qualifizierungs- und Betreuungskonzept des Graduiertenkollegs wird jeweils individuell an die Bedürfnisse der Promovierenden und die spezifischen Anforderungen ihrer Dissertationsprojekte angepasst. Einen Schwerpunkt des Kollegs bilden Methodenworkshops, die die Doktoranden beim disziplinenübergreifenden Forschen und der Entwicklung projektspezifischer Hybridmethoden unterstützen.
(DFG-SFB Integriertes Graduiertenkolleg)
Profil: Das Integrierte Graduiertenkolleg "Leukocyte Trafficking" ist Teil des Sonderforschungsbereichs "Immunzellwanderung bei Entzündung, Entwicklung und Krankheit". Dessen Forschungsschwerpunkte sind die Routen der Leukozyten in Abhängigkeit von Aufgabe und Umgebung sowie die molekularen Signalprozesse zur Steuerung der Leukozytenwanderungen. Da diese Forschung ein breites Methodenspektrum erfordert, steht die Vermittlung von Methodenkompetenz im Zentrum des Graduiertenkollegs. Darüber hinaus bietet es den Doktoranden Vernetzungsmöglichkeiten, Doktorandenseminare, Summer Schools und Veranstaltungen zur Vermittlung von Schlüsselkompetenzen. Die Doktoranden werden von Betreuungsteams begleitet, die nicht nur die wissenschaftliche Arbeit betreuen, sondern die Doktoranden auch bei ihrer Karriereplanung beraten und beim Aufbau eigener wissenschaftlicher Netzwerke unterstützen.
(Elitenetzwerk Bayern - Doktorandenkolleg)
Profil: Nanobiotechnologie ist ein sich rasant entwickelndes Forschungsgebiet, das Nanowissenschaften und Biotechnologie miteinander verbindet. Zum Arbeitsgebiet von Nanowissenschaftlern gehört die Erforschung von Nanostrukturen und Materialeigenschaften auf molekularer Ebene mit dem Ziel, molekulare Funktionsweisen und Interaktionen zu kontrollieren und damit neue Anwendungen im Bereich der Nanoelektronik, Nanophotonik und Nanomedizin zu ermöglichen.
Das Internationale Doktorandenkolleg wird vom Elitenetzwerk Bayern finanziert und bietet ein anspruchsvolles Forschungs- und Qualifizierungsprogramm sowie intensive Unterstützung für hervorragende Nachwuchswissenschaftler. Das Programm wird getragen durch Mitglieder des Center for Nanoscience (CeNS), die an unterschiedlichen natur- und lebenswissenschaftlichen Instituten der LMU tätig sind. Durch regelmäßige Vorlesungen, Seminare und Workshops werden die Doktoranden nachhaltig an das interdisziplinäre Gebiet der Nanobiotechnologie herangeführt. Workshops für Schlüsselqualifikationen sowie Deutschkurse für ausländische Doktoranden ergänzen das Programm des Doktorandenkollegs.
(DFG-Graduiertenkolleg 1202)
Profil: Im Graduiertenkolleg werden zwei hochaktuelle Forschungsgebiete miteinander verknüpft: immunologisch aktive Oligonukleotide, die das Immunsystem kontrollieren, und RNA Interferenz (siRNA, small interfering RNA) zur selektiven Ausschaltung der Genexpression. Langfristiges Ziel ist es dabei, durch gezielte Kontrolle des Immunsystems und Hemmung der Expression von Target-Genen innovative Strategien zur Therapie von Krebs, Infektions- und Autoimmunkrankheiten zu entwickeln.
In das Graduiertenkolleg sind neun Arbeitsgruppen mit den Schwerpunkten Immunologie, Molekularbiologie und Biophysik integriert, wodurch ein hoher Grad an Interdisziplinarität gewährleistet wird. Kooperationen mit Wissenschaftlern aus ganz Europa, Japan, Australien und den USA tragen zur internationalen Ausrichtung des Graduiertenkollegs bei.
(DFG-Graduiertenkolleg 1091)
Profil: Der Schwerpunkt des Graduiertenkollegs liegt auf dem Verständnis neurowissenschaftlicher und psychologischer Aspekte von Orientierung und Bewegung im Raum. Das Graduiertenkolleg ist am Klinikum der Universität Großhadern angesiedelt, und die Mitglieder des Kollegs rekrutieren sich aus verschiedenen Forschergruppen der LMU aus den Bereichen Biologie, Neurologie, klinische Neurowissenschaften und Psychologie sowie aus Arbeitsgruppen des Max-Planck-Instituts für Neurobiologie. Die Doktoranden kommen aus so unterschiedlichen Disziplinen wie Physik und Ingenieurwissenschaften, Neurobiologie oder Psychologie. Neben anspruchsvollen interdisziplinären Forschungsprojekten zu komplexen zentralnervösen sensomotorischen Prozessen bietet das Graduiertenkolleg seinen Doktoranden ein attraktives Qualifizierungsprogramm sowie administrative Hilfe und finanzielle Unterstützung für 36 Monate.
(CIH-LMU Center for International Health)
Profil: Das CIH-LMU Center for International Health integriert und koordiniert mehrere an der LMU bestehende Exzellenzprojekte zum Thema Entwicklungszusammenarbeit. Vorrangiges Ziel des CIH ist die Förderung von Ausbildungs- und Forschungsaktivitäten in Entwicklungsländern. Dadurch soll eine neue Wissenschaftlergeneration befähigt werden, in Entwicklungsländern aktiv zur Lösung lokaler und regionaler Probleme im Gesundheitsbereich beizutragen.
Das Promotionsprogramm des CIH bietet Wissenschaftlern aus Entwicklungsländern ein Ausbildungs- und Forschungsprogramm, dessen Schwerpunkt auf den UN-Millenniumszielen liegt. Auch Absolventen aus Nicht-Entwicklungsländern mit Interesse an International Health und Entwicklungszusammenarbeit können an dem Promotionsprogramm teilnehmen. An ausgewählte Kandidaten aus Entwicklungsländern vergibt das Programm Promotionsstipendien.
(Elitenetzwerk Bayern - Doktorandenkolleg)
Profil: Das Internationale Doktorandenkolleg ist eine enge Kooperation zwischen LMU, TU München und dem Max-Planck-Institut für Biochemie. Das strukturierte Promotionsprogramm umfasst Zellbiologie, Biochemie, Strukturbiologie, Biophysik, Biomedizin, Molekularbiologie und Genetik mit Schwerpunkt auf den molekularen Prozessen, die der Synthese, der Faltung und dem Abbau von Proteinen zugrunde liegen. Dieses Forschungsgebiet gehört zu einem der interessantesten Themen der postgenomischen Ära und hat großen Einfluss auf die aktuelle biomedizinische Forschung und auf das Verständnis der molekularen Ursachen menschlicher Krankheiten.
Mitglieder des Internationalen Doktorandenkollegs erhalten eine umfassende praktische und theoretische Ausbildung, die auch die Kenntnis verschiedenster experimenteller Techniken beinhaltet. In Ergänzung zum wissenschaftlichen Qualifizierungsprogramm können die Doktoranden auch Erfahrungen auf verwandten Gebieten sammeln, wie z.B. Patentrecht, Bioinformatik, wissenschaftliches Vortragen und Publizieren sowie Schlüsselqualifikationen. Darüber hinaus gewinnen die Doktoranden des Kollegs organisatorische und soziale Kompetenz durch die aktive Mitgestaltung des Qualifizierungsprogramms.
(Internationales DFG-Graduiertenkolleg 1563)
Profil: Das internationale Graduiertenkolleg RECESS verbindet Forscher der LMU, der TU München und der Moscow State University. Das zentrale Thema des Forschungsprogramms, die Regulation und Evolution zellulärer Systeme, wird von Arbeitsgruppen verschiedener Disziplinen wie Bioinformatik, Informatik, Proteomik, Biotechnologie, Biologie und Biochemie bearbeitet. Im Kolleg wird die Zusammenarbeit zwischen theoretisch und experimentell arbeitenden Wissenschaftlern gefördert. Basierend auf Expressionsdaten werden zwischenartliche Ähnlichkeiten und Unterschiede im logischen und quantitativen Verhalten regulatorischer Netzwerke analysiert. Das Qualifizierungskonzept unterstützt den Austausch zwischen den Arbeitsgruppen und schafft Synergien, um den komplexen Anforderungen der sich dynamisch entwickelnden Systembiologie gerecht zu werden. Die Doktoranden werden dabei sowohl praktisch als auch theoretisch ausgebildet und profitieren vom speziellen Know-how aller beteiligten Arbeitsgruppen der drei Universitäten.
Profil: Das Promotionsprogramm vermittelt eine übergreifende Sichtweise auf die methodischen Grundlagen des Faches Statistik, die über Spezialisierungen in den Lebens-, Geistes-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften hinausgeht. Da auch in Zukunft eine gemeinsame akademische Basis, Sprache und Methodenvielfalt für die Beschreibung und Modellierung von Unsicherheit in den verschiedenen Anwendungsfächern sichergestellt werden soll, wird im Rahmen interdisziplinärer Anwendungsprojekte ein intensiver fachlicher Austausch gefördert. Die Teilnehmer des Programms erhalten die Möglichkeit, zum methodischen Fortschritt des Faches und darüber hinaus über die Einbindung in Anwendungsprojekte zum Erkenntnisgewinn in einer Substanzwissenschaft beizutragen. Gleichzeitig werden Schlüsselqualifikationen für eine akademische oder außerakademische Karriere erworben. Die Inhalte des Programms richten sich nach den am Institut für Statistik vertretenen Forschungsrichtungen der explorativen, induktiven und computationalen Statistik.
(DFG-Graduiertenkolleg 1054)
Profil: Das Graduiertenkolleg bietet Doktoranden die Möglichkeit, an zentralen Problemen der Teilchenphysik zu forschen. Forschungsschwerpunkte sind insbesondere Fragen nach dem Ursprung der Teilchenmassen, der Hierarchie der fundamentalen Energieskalen, der Vereinigung von Wechselwirkungen bei hohen Energien, der Supersymmetrie zwischen Bosonen und Fermionen sowie nach dem Ursprung und zum Verständnis der CP-Verletzung. Durch den interdisziplinären Austausch zwischen Theorie und Experiment innerhalb des Kollegs werden die Doktoranden angeregt und zu innovativen Ansätzen motiviert. Das Graduiertenkolleg, ein gemeinsames Projekt der LMU und der TU München, arbeitet eng mit der Max Planck Research School for Elementary Particle Physics (IMPRS-EEP) zusammen. Daneben bestehen gute Kontakte zum Exzellenzcluster Origin and Structure of the Universe und den CERN, DESY und FNAL Forschungszentren.
(Elitenetzwerk Bayern - Doktorandenkolleg)
Profil: Das Internationale Doktorandenkolleg THESIS bietet ein innovatives Forschungs- und Ausbildungskonzept für Doktoranden in den modernen Geowissenschaften. THESIS geht neue Wege durch die Integration von Forschung und Lehre im Bereich experimenteller, theoretischer und observierender Geowissenschaften an den leistungsstarken Fakultäten der LMU und der TU München unter dem Dach eines gemeinsamen Doktorandenkollegs. Dabei forschen herausragende Doktoranden in einem stark interdisziplinär geprägten Umfeld, das die vielfältigen Verbindungen zwischen experimenteller, theoretischer und observierender Forschung verstärkt. THESIS bietet eine interessante Mischung aus hochaktuellen Kompaktkursen und speziellen Gastvorträgen von Mitarbeitern der eigenen Fakultäten und der Partnerinstitutionen. Das Kolleg verfügt außerdem über ein sehr erfolgreiches Doktorandenseminar, stellt attraktive Reisemittel für gemeinsame Forschungsprojekte der Doktoranden mit internationalen Partnern zur Verfügung und rekrutiert neue hervorragende Doktoranden auf internationalen Konferenzen.
Forschungsschwerpunkte sind: Theoretische Aspekte (heute vor allem numerische Berechnungen auf Supercomputern), experimentelle Fließ-, Bruch- und Fragmentationsprozesse sowie die Quantifizierung komplexer Deformationsprozesse von instantanen zu geologischen Zeiträumen.