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Berufsfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe "Berufsfelder für promovierte Geisteswissenschaftler" des GraduateCenterLMU


Im Berufsfeld Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu arbeiten, heißt an einer Schnittstelle zu agieren – an jener Grenze, an der ein Fachgebiet und seine Repräsentanten auf die Außenwelt treffen. Das mögliche Aufgabenspektrum reicht dabei vom speziellen Profil des Pressesprechers, der seine Zielgruppe und deren Ansprüche in der Regel kennt, über den Redenschreiber bis zum Publikationsverantwortlichen oder Veranstaltungsmanager. Aus den meisten Unternehmen und Institutionen sind die Positionen des Presse- oder ÖA-Referenten kaum noch wegzudenken und entsprechend gibt es mehr und mehr speziell auf diesen Bereich zugeschnittene Ausbildungsprofile. Der Vortrag soll zeigen, dass für Erfolg in diesem Arbeitsfeld aber vor allem Neugier auf Menschen, Lust am Unbekannten und – etwas polemisch – Mut zu professionellem Dilettantismus entscheidend sind.

Dr. Tanja Pröbstl wurde 2013 an der LMU München im Rahmen des internationalen Promotionsprogramms Literaturwissenschaft (ProLit) mit einer Arbeit unter dem Titel "Zerstörte Sprache – gebrochenes Schweigen. Über die (Un-)Möglichkeit von Folter zu erzählen" promoviert. Von 2009 bis 2012 war sie Doktorandin der DFG-Forschergruppe "Anfänge (in) der Moderne". Gleichzeitig arbeitete sie als Gerichtsreporterin für die Nachrichtenagentur dapd. Seit 2012 ist sie für die internationale Ernst von Siemens Musikstiftung im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit tätig.

Datum: 24. Juni 2015